China-Tournee 2014

Vom 12.12. bis 23.12.2014 stehen bei der China-Tournee des Göttinger Symphonie Orchesters fünf Konzerte in den Metropolen Dalian (6 Millionen), Wuhan (8 Millionen) und Shanghai (14 Millionen Einwohner) auf dem Programm.

Dabei wird das Orchester in spektakulären Sälen auftreten, darunter im Wuhan Qintai Grand Theater sowie im neu errichteten International Conference Center in Dalian. 

International Conference Center Dalian

Auszug aus dem Göttinger Tageblatt, 12.12.2014, von Peter Krüger-Lenz und Michael Schäfer

Göttinger Symphonie-Orchester unterwegs auf China-Tournee

Seit zehn Jahren fährt jedes Jahr ein Top-Orchester zu einer Tournee nach China. Finanziert wird die Reise von einem chinesischen Konzern. Eine Einladung erhielten bislang Klangkörper wie das London Philharmonic Orchestra, Orchester also, die in der Weltliga spielen. In diesem Jahr hat das Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) die Einladung erhalten. Heute erreichen die Göttinger Musiker, die sich zahlenmäßig ein wenig verstärkt haben, das Reich der Mitte.

Göttingen/Shanghai. Innerhalb von zwölf Tagen geben sie sechs Konzerte an drei Orten: in Dalian, Wuhan und Shanghai. Am 23. Dezember wird die eine Hälfte des Orchesters wieder in Göttingen erwartet, die andere Hälfte kommt am Heiligen Abend zurück.

GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller nennt diese Tournee mit einigem Understatement „eine tolle Sache“. Zustande sei die Tour gekommen durch einen persönlichen Kontakt, erklärt Mueller. Eine Chinesin, die Konzerte organisiert und mit ihm in den USA studierte, hatte sein Orchester ins Spiel gebracht. Allerdings sei schon ein Leistungsnachweis gefordert gewesen.

Zum einen habe geholfen, dass das Orchester „Träger einer deutschen Tradition“ sei. Zum anderen war da aber noch die CD, die das GSO mit dem Trompeter Reinhold Friedrich einspielte und die mit dem Echo Klassik geadelt wurde.

Logistisch sei das Vorbereiten der Tournee eine große Aufgabe gewesen, […]

[…] Romantische Musik aus Deutschland und ein zeitgenössisches Werk aus China: Mit diesem Programm ist das GSO in China unterwegs. Eröffnet werden die Konzerte mit Carl Maria von Webers jubelnder „Euryanthe“-Ouvertüre, gefolgt von Auszügen aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“, deren Stoff in China gewiss eine ähnliche Popularität genießt wie in Deutschland.

Unterhaltsam und schwungvoll geht es mit drei ungarischen Tänzen von Johannes Brahms weiter, dessen friedlich-pastorale zweite Symphonie D-Dur das Konzert beendet.

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