Do., 02. Dez. | Aula am Wilhelmsplatz

AULA KLASSIK 1 (1): ABGESAGT!

Hier treffen Welten aufeinander. Oder besser gesagt: Sie verbünden sich zum Konzerterlebnis mit unterschiedlichsten Facetten.
Anmeldung abgeschlossen

Zeit & Ort

02. Dez., 19:45
Aula am Wilhelmsplatz, Aula am Wilhelmsplatz, Wilhelmspl. 1, 37073 Göttingen, Deutschland

Über die Veranstaltung

Johannes Brahms: Variationen B-Dur op. 56a über ein Thema von Joseph Haydn

Johann Bapütist Wenzel Kalliwoda: Variationen und Rondo für Fagott und Orchester B-Dur op. 57

Michael Daugherty: “Dead Elvis” für Fagott und Orchester

Pause

Elena Kats-Chernin: Zoom and Zip (1997)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88

Dirigent: Nicholas Milton

Fagott: Ömür Kazil

Totgesagte leben länger. Und so steht dieses Programm rund um die deutsche Erstaufführung von Michael Daughertys „Dead Elvis“ – eine musikalische Hommage an den Elvis-Mythos für Fagott und Kammerorchester aus dem Jahre 1993 – ganz im Zeichen des „Nicht-Vergessens“ von wichtigen Themen und Motiven der Musikgeschichte: Brahms variiert Haydn, Kalliwoda und variiert sich selbst  – immerhin bei uns ebenfalls in einer deutschen Erstaufführung. Daugherty wiederum nutzt auch ein mittelalterliches "dies irae", den lateinischen Gesang für den Tag des Jüngsten Gerichts, als musikalisches Hauptthema seiner Hommage an Elvis. Wie passend! Während einige Leute glauben, dass Elvis tot ist, sind wiederum andere davon überzeugt, dass er in Kalamazoo lebt und gesund ist. Am Ende des Konzerts, wenn Sie dann den unverfälschten Klängen eines Joseph Haydn lauschen, ist die Frage nicht, ob Elvis lebt oder tot ist, sondern: Was bleibt? Die Horizonterweiterung durch Variationen und Vermischung unterschiedlichster Kulturen ebenso wie die unsterbliche Liebe zur Klassik und dem Fagott.

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