So., 26. Juni | St. Johannis Göttingen

KULTURKIRCHE KLASSIK 4

Was für ein Glück! In unserem ersten großen Chor- und Orchesterkonzert nach der dann hoffentlich überstandenen Pandemie arbeiten wir mit unserer Lieblingskantorei, der Stadtkantorei St. Johannis, und Dirigent Bernd Eberhardt zusammen. Wir freuen uns!

Zeit & Ort

26. Juni 2022, 19:45
St. Johannis Göttingen, Johanniskirchhof 4, 37073 Göttingen, Deutschland

Über die Veranstaltung

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Der 42. Psalm „Wie der Hirsch schreit" op. 42

Der 95. Psalm „Kommt, lasst uns anbeten" op. 46

Der 114. Psalm „Da Israel aus Ägypten zog" op. 51

Francis Poulenc: Sinfonietta, FP 141

Francis Poulenc: Gloria, FP 177

Dirigent: Bernd Eberhardt

Göttinger Stadtkantorei St. Johannis

Endlich wieder Chorgesang - und das als Treffen der Giganten! Wenngleich man damit sicher auch das nach langem Entbehren endlich wieder Zusammentreffen von Chor und Orchester als solches bezeichnen könnte, ist natürlich – voller der uns innewohnenden Bescheidenheit und dramaturgischer Willenskraft – etwas anderes gemeint … Wenn einer der Komponist:innen durch die Jahrhunderte etwas von Chorgesang verstand, dann war das Felix Mendelssohn Bartholdy. Geprägt von der Kompositionskunst eines Johann Sebastian Bachs, die er in der Berliner Singakademie bei Carl Friedrich Zelter kennengelernt hatte, schuf der junge Komponist zahlreiche Chorkantaten, die bis heute zu den schönsten der Musikliteratur gezählt werden können. Bekannter noch wurde Mendelssohn allerdings aufgrund seiner Psalmenvertonungen, die auch von berühmten Kollegen seiner Zeit wie Robert Schumann hochgelobt wurden. Knapp hundert Jahr später schafft es eigentlich nur ein Komponist, an die Chorbegeisterung und das kompositorische Talent eines Mendelssohn auf diesem Gebiet heranzureichen – und das ist Francis Poulenc. Logisch also, dass diese beiden nun im Chorkonzert mit der Göttinger Stadtkantorei St. Johannis als die zwei Giganten der Chorliteratur aufeinandertreffen.

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