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Alexander Busche wechselt an das Brandenburger Theater – aber erst zur Saison 2022/2023

Aktualisiert: 15. Sept. 2021

Zum Saisonwechsel 2022/2023 verlässt uns der derzeitige Geschäftsführer des GÖTTINGER Symphonieorchesters Alexander Busche und wird leitender Intendant am Brandenburger Theater. Wie in der heutigen Ausgabe des Göttinger Tageblatts nachzulesen, auch hier noch einmal sein Statement zum Wechsel nach Brandenburg:


„Die Intendanz am Brandenburger Theater bietet mir die einmalige Chance, mich künstlerisch so zu entwickeln, wie ich mir das immer gewünscht, erträumt und nicht zuletzt hart erarbeitet habe - und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu Berlin. Man muss dazu wissen, dass diese Position am Haus zur Saison 22/23 neu geschaffen wird. Allein das ist eine Seltenheit, die heutzutage andernorts so gut wie gar nicht mehr vorkommt und mir extrem viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Im Grunde gibt es ja auch nie einen richtigen Zeitpunkt für einen solchen Wechsel - vor allem nicht, wenn es so gut in der Zusammenarbeit läuft wie mit dem Chefdirigenten Nicholas Milton, den Musiker*innen und den Verwaltungsmitarbeiter*innen des GSO. Ich habe innerhalb von wenigen Monaten trotz Corona dem Verwaltungsapparat eine zeitgemäße und zukunftsfähige Struktur gegeben, wichtige Positionen neu besetzt, die Außendarstellung modernisiert und optimiert sowie dem Gesamtgefüge die Kommunikationsstruktur gegeben, die ein solch kollegiales und professionelles Miteinander ermöglicht, wie es ein so qualitativ einzigartiger und hochwertiger Klangkörper verdient. Diesen Weg werde ich mit allen Mitarbeiter*innen auch in der kommenden Saison weitergehen und ausbauen. Die strategisch nachhaltige Arbeit meinerseits macht sich gerade in Zeiten eines bevorstehenden Wechsels bezahlt. Darüber hinaus stehen die grundsätzlichen Planungen für die Saison 22/23 in Göttingen mit vielen großartigen, vollumfänglich aus Drittmitteln finanzierten Neuerungen, auf die sich die Göttinger und die internationale Musikwelt schon jetzt freuen können. Ich bin nämlich im Übrigen der Meinung, dass man sich gerade in schwierigen Zeiten nicht mit dem zufrieden geben sollte, was man hat, sondern durch kreative Ideen neue Finanzquellen auftun kann und muss. Ich werde bis zum Amtsantritt in Brandenburg vollumfänglich meinen Job weiterführen und mich gerne bei der Auswahl eines geeigneten und würdigen Nachfolgers konstruktiv mit einbringen, um den Mitarbeiter*innen den Weg in eine abgesicherte und motivierte Zukunft zu bereiten und zu ermöglichen.“ (Alexander Busche, Geschäftsführer des GÖTTINGER Symphonieorchesters)


Das gesamte Orchester sowie die Verwaltung beglückwünschen Herrn Busche zu der Möglichkeit seine Leidenschaft für die Musik und kreativen Künste im Allgemeinen, nahe seiner (Wahl-)Heimatstadt Berlin, und in einem so tollen Haus wie dem Brandenburger Theater, ausüben zu können und freuen uns für ihn mit.


Noch ist er ja aber glücklicherweise in vollem Umfang für "sein", unser, euer GÖTTINGER Symphonieorchester da und wir freuen uns darauf die bisherige tolle Arbeit mit Herrn Busche auch in der kommenden Saison mit vollem Engagement und hochmotiviert fortzusetzen.


Los geht es direkt mit einem Visual Art Clip des Berliner Künstlers "Lorenzo Video" zum zweiten Teil der als Tetralogie angelegten "Vier Jahreszeiten aus einer anderen Welt" (inspiriert von Dvořáks 9. Sinfonie gespielt vom GÖTTINGER Symphonieorchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Nicholas Milton). https://youtu.be/XwllQzCvGNs


Chef-Dirigent Nicholas Milton zu dem Wechsel von Herrn Busche:


"All of the musicians and our colleagues in the administration of the Göttinger Symphonieorchester were of the firm belief that we had finally found in Mr. Alexander Busche an ideal partner for the next period in the orchestra’s impressive history. Throughout his regrettably short time with us, Mr. Busche was an extraordinary Geschäftsführer for the orchestra, perfectly mirroring the orchestra’s unparalleled engagement, energy and imagination. I personally enjoyed a profound and intellectually inspiring working relationship with him. During the (through Corona restrictions) difficult and turbulent last months, Mr. Busche was unceasingly optimistic, creative, and a leader who understood and appreciated the fantastic artistic and human qualities of the Göttinger Symphonieorchester. He never for one moment allowed the challenges imposed by the pandemic to shadow our shared belief in the mission of our orchestra for the city and the region. The orchestra under Mr. Busche’s superb leadership has been nationally recognised as one of the busiest and most active orchestras in the country over the last 18 months, performing and recording regularly without interruption, but always with strict adherence to all of pandemic restrictions. Through our perfect partnership with the LOKHALLE, Mr. Busche was able to ensure that the orchestra could continue to perform in full strength (Besetzung) (despite social distancing), and this naturally allowed the superb musicians of the orchestra to retain their unique and fantastic playing culture. An imposing series of CD and other recordings to be released by the orchestra over the next two years will serve as a tribute to Mr. Busche’s work with us. I know that, without exception, the musicians join with me in expressing to Mr. Busche our grateful thanks for the wonderful and memorable time we spent with him, and we are unified in articulating our sincerest and deepest wishes for Mr. Busche’s continued success and happiness."

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